17. Ultramarathon des RLT Rodgau 2016

17. Ultramarathon des RLT Rodgau 2016

17. Ultramarathon des RLT Rodgau 2016

17. Ultramarathon des RLT Rodgau 2016

Wieso Rodgau

Wer ein wenig meine Vita verfolgt hat, weiß, dass ich Mitte 2015 schon vor dem ersten Marathon meinen ersten Ultra gelaufen bin. Ich bin damals beim Mondscheinlauf in Iserlohn gestartet, einem 6-Stunden-Lauf. Ursprünglich hatte ich mich angemeldet um ein anderes Crewmitglied zu unterstützen, bin dann aber allein gelaufen, da Sebastian leider verletzungsbedingt ausfiel. Dieser Lauf war aber nicht nur etwas besonderes, weil es mein erster Ultra war oder weil ich das erste mal mehr als 37 Kilometer gelaufen bin oder weil er der Lauf echt gut organisiert war. Nein, dieser Lauf war etwas besonderes, weil ich unglaublich guten Support von meiner Crew erhalten habe: Sebastian war die ganze Zeit an der Strecke und bremste mich, wenn ich zu schnell war, sorgte dafür das ich genug aß und trank und war halt immer da, wenn im Kopf Zweifel aufkamen. Während des Laufs kamen Christian und Nina für cirka eine Stunde nach Iserlohn gefahren um mich ebenfalls zu unterstützen. Der Lauf hörte sich zwar eintönig an, war es aber aufgrund der guten Organisation vom Veranstalter eigentlich gar nicht. Trotzdem gab es natürlich nochmals einen Schub zwei Runden mit Christian zusammen zu drehen. Eine Stunde vor Schluss kam Thomas vorbei und bestärkte mich darin die letzte Stunde auch noch durchzuhalten. Nach ungefähr 50 Kilometern hatte ich eigentlich mein zweites Ziel erreicht und hätte aufhören können. Thomas hat mir in dem Moment den Kopf gewaschen und dafür gesorgt, das ich den Lauf bis zum Ende durchziehe.

Kurze Blende: Ende 2015 meldeten sich immer Läufer für den 50 Kilometer-Ultralauf in Rodgau an und auch Christian aus meiner Laufcrew wollte dort sein Ultradebüt geben. Schnell war für mich klar, dass ich Christian bei seinem Debüt unterstützen möchte. Kurz abgesprochen und es war klar, das Thomas, Christian und ich in Rodgau laufen. Meine Aufgabe sollte bei diesem Lauf sein, dafür zu sorgen, das Christian zwar in einer guten Zeit durchkommt, aber es kein absoluter Kampf wird. Außerdem sollte ich Mental-Coaching betreiben, denn die 50 Kilometer von Rodgau kommen durch 10 Runden a 5 Kilometer zustande. Ob und wie es funktioniert hat könnt ihr im folgenden lesen.

Außerdem war Rodgau scheinbar der Treffpunkt der ganzen Verrückten, die über die Marathondistanz hinaus gehen: viele die das erste mal die Ultradistanz gingen, starteten dort und auch einige erfahrene Ultraläufer nahmen dies als frühen lockeren 50 Kilometer Trainingslauf mit, bei dem sie sich mit vielen anderen aus allen Himmelsrichtungen kommenden Läufern austauschen konnten. Ich bin Ende 2015 bei einem Einladungsmarathon kurz nach Weihnachten gestartet, bei denen mehr als 90% erfahrene Ultraläufer gestartet waren. In Rodgau waren zwar nicht ganz so viele Cracks, aber dafür kamen diese von überall und ich konnte viele Läufer persönlich kennen lernen und ein paar Worte mit denen wechseln, mit denen ich sonst nur über die sozialen Medien in Kontakt stand.

Anreise und Twitterlauftreff

Der Twitterlauftreff bei der Pastaparty am Vorabend - Bildrechte liegen bei Thomas Pagenkämper

Die TwittRunnerRuhr Crew ist in Form von Christian, Thomas und mir am Freitag Nachmittag mit Support in Richtung Rodgau gestartet. Auf der Fahrt stimmten wir uns auf den Ultra ein, indem wir die Folge 23 des Running Podcast gehört haben, in welcher Sandra Rebenstorf von dem WHEW100 erzählt.

Nachdem wir bei Christians und Ninas Freunden angekommen waren, bei denen wir übernachten durften, luden wir unsere Sammlung an Laufkleidung und Schuhen aus, welche locker dafür gereicht hätte, damit einen 6-Tage-Lauf zu bewältigen - für jeden von uns dreien. Wir wechselten ein paar Worte mit unseren netten Gastgebern und machten uns auch schon wieder auf den Weg, denn direkt an der Laufstrecke in Rodgau hatte Michael für den Twitterlauftreff einen Tisch reserviert um gemeinsam eine Pasta-Party zu veranstalten.

Von den dort anwesenden, kannte ich bis auf Thorsten (@thorstenfirlus) noch niemanden persönlich und erkannte auch nur Michael und Demeter bevor sie sich vorstellten. Des Weiteren erfuhr ich wer hinter den Nicks @laufspatz, @GUracell, @Peterslaufblog, @rob_st steckt und lernte die Streckensprecherin Gabi und Peter kennen, die beide hinter @laufticker stecken.

Die Tagliatelle mit Lachs waren nichts besonderes und die Enttäuschung darüber groß, das zwar Kaiserschmarn auf der Nachtischkarte stand, aber von der Küche nicht mehr angeboten wurde. Die tollen Gespräche mit den ganzen Verrückten über Laufuhren, Ultraläufe und dergleichen entschädigten dafür vollauf. Bitburger war so freundlich dem Twitterlauftreff für den Event ein paar Flaschen Bitburger 0,0% Grapefruit zur Verfügung zu stellen. Herzlichen Dank dafür.

Wettkampftag Morgens

Nachdem uns am Vorabend alle gesagt hatten, wie früh sie an der Strecke erscheinen wollten, packten auch wir schon so früh unsere Sachen, dass wir um kurz nach 8 Uhr im Auto saßen um zum Start nach Rodgau zu fahren.

Vor Ort hatten wir das Glück, über die Brücke noch näher zum Start gelotst zu werden. Wir parkten und liefen zurück in Richtung Turnhalle und Startnummernausgabe um unser Startgeld zu bezahlen und die Nummer entgegen zu nehmen. Als kleines Goodie gab es für jeden von uns noch ein Schweißband mit dem Logo des RLT Rodgau dazu. Schade, ich hätte sehr gerne das Buff gehabt, dass es ein paar Jahre zuvor gab. Dieses konnte man aber leider auch nicht nachkaufen.

Nachdem wir die Nummern hatten und uns auf den Weg in Richtung Turnhalle machten, trafen wir Sascha, Michael, Thomas vom Running Podcast und Jens.

In der Halle trafen wir Thorsten, Gunter, Peter, Michael, Demeter und Isabell wieder und lernten auch Christian kennen. Nachdem wir also auch den Rennpinguin kennen gelernt hatten, konnte ja kaum noch etwas schief gehen und wir machten uns langsam auf in Richtung Start.

Am Start positionierten sich das Team Ultrakitty (Christian, Gunter und Peter) und natürlich auch Demeter, ganz vorne. Thorsten, Jens und Isabell waren starteten ebenfalls vor uns. Wir trafen kurz vor dem Start noch Dominik, der sich uns anschloss und starteten als Gruppe bestehend aus Thomas, Christian, Michael, Dominik und mir etwas weiter hinten. Irgendwer hatte was davon gesagt ungefähr 5 Stunden als Zielzeit anzupeilen.

Großes Ultraläufertreffen in der Turnhalle
Auf dem Weg von der Turnhalle zum Start.
Thomas, Christian und Ute kurz vor dem Start

10 Runden

Pünktlich um 10 Uhr startete der Wettkampf und die ganz schnellen waren auch in wenigen Sekunden über die Linie. Bis wir über die Linie liefen dauerte es laut offizieller Zeitmessung 48 Sekunden. Damit befanden wir uns scheinbar im guten Mittelfeld, denn wenn man sich das offizielle Video vom Start ansieht, läuft der letzte Läufer ungefähr 2 Minuten nach dem Start über die Linie.

In der ersten Runde brauchten wir etwas um uns erst einmal frei zu laufen, denn die ungefähr 1.000 Läufer und Läuferinnen benötigten Platz. Dadurch liefen wir den ersten Kilometer nur eine Pace von 6:23 Minuten/ Kilometer. Aber schon mit dem zweiten waren wir mit 6:04 Minuten fast auf Kurs.

Das Banner des Twitterlauftreff - Bildrechte liegen bei Johannes Müller

Die Strecke führte uns erst einmal in Richtung der Parkplätze und bog dann scharf nach circa 400 Metern in einer Spitzkehre nach rechts ab. Hier ging es auf einer längeren Geraden in Richtung Verpflegungspunkt zu. Nein, natürlich haben wir nicht nach weniger als einem Kilometer schon den VP angesteuert. Aber ich durfte mich das erste Mal über das Banner des Twitterlauftreff freuen, welches kurz vor dem Verpflegungspunkt rechts neben der Strecke hing. Scheinbar hatten es nicht alle gesehen, denn in der zweiten Runde musste ich einige erst darauf aufmerksam machen. Scheinbar waren einige meiner Laufpartner noch zu sehr in Gedanken.

Nachdem die Strecke am Verpflegungspunkt nach links abbog, führte es uns zwischen den Feldern entlang. Links und rechts waren große Körbe aufgebaut, in die benutzte Plastikbecher geworfen werden sollten. Ungefähr auf der Höhe des Weges, als ein anderer Weg kreuzt, zeigt meine Fenix den ersten Kilometer an. Wie gesagt: viel langsamer als geplant, aber nichts was beunruhigend ist, denn wir hatten ja noch 49 Kilometer vor uns. Was war aber mit meiner Testuhr von Epson? Die hatte ich am Start ebenfalls gestartet, zeigte aber noch keinen Kilometer an.

Es ging weiter geradeaus auf ein paar Helfer zu und dann bog die Strecke im 90 Grad Winkel nach rechts ab. Hier ging es mit minimaler Steigung auf ein Waldstück zu.

Dominik und Thomas auf der Strecke während der ersten Runde.

Kurz nachdem wir in das Wäldchen gelaufen sind, folgte auch schon die Streckenmarkierung für den zweiten Kilometer, in Form eines roten Blechschildes und einer auf den Weg gestreuten Zwei. Und plötzlich meldete sich auch die FS-810 von Epson: nur zeigte diese leider nicht 2 Kilometer, sondern das ich endlich den ersten hinter mir hatte. Na, das konnte ja was werden. Durch den Wald ging es auf einen kleinen Pavillon zu, an welchem ein DJ uns kräftig mit Musik versorgte, während Helfer davor uns Läufer anfeuerten und zur Musik Party machten. Ich bin mir sicher, hätte einer von uns den Versuch unternommen hier vorzeitig nach rechts abzubiegen, wäre ihnen das nicht entgangen und so bogen wir im 90 Grad Winkel nach links ab und liefen den schnelleren Läufern entgegen, die vom Wendepunkt wieder zurück kamen.

Die Strecke führte circa 200 Meter auf einen weiteren Pavillon zu, an dem es eine schmale 180 Grad Wendung um einen Tisch zu machen galt. Hier staute es sich in der ersten Runde noch so sehr, das wir anhalten mussten. Danach liefen auch wir das Stück zurück und konnten schauen, wer alles hinter uns lief. Wäre Christian hier nicht rechts neben mir gelaufen, hätte ich vermutlich mal die Hand raus gehalten um zu sehen ob einer abklatscht, so wie ich es an solchen Stellen bei anderen Wettkämpfen schon gemacht habe.

Am DJ-Pavillon fing grad ein neues Musikstück an, als wir vorbei liefen und als ich Glocken hörte, dachte ich nur „Geil, jetzt Hells bells“, aber es war leider doch ein anderes Stück. Kurz hinter dem Pavillon war die dritte Kilometermarkierung und die Uhr zeigte hier mit 5:57 Minuten den ersten Kilometer, der in der Zeit für das Ziel 5 Stunden war.

Nun führte die Strecke wieder an Feldern mit ordentlichem Seitenwind entlang auf das nächste Waldstück zu. Hier lief die Strecke ein kurzes Stück neben der Opel Teststrecke entlang und hatte die einzige nennenswerte kleine Steigung. Genau über jene Steigung unterhielten sich vor uns auch ein paar Läuferinnen: „Diese Steigung ist fies. Irgendwo neben der Strecke lauern welche im Wald und in jeder Runde schüppen die dort etwas auf, damit die Steigung steiler wird“. Christian und ich hörten nur zu, grinsten und dachten uns unseren Teil. Wie sich später herausstellte, hatten die Damen scheinbar recht, aber dazu später mehr.

Das Schild zeigte Kilometer 4 und die Fenix mit 5:49 Minuten für den letzten Kilometer, das wir nach der ersten Runde wohl im Kurs für die 5 Stunden liegen würden. Die Strecke bog im 90 Grad Winkel nach rechts ab und der Wald lichtete sich etwas. Erst konnte man den Start/Ziel-Bereich nur hören, dann von weitem sehen. Beim zweiten Überlaufen der Zielmessmatten, lag unser Trupp bei 30:02 Minuten.

Wir starteten also bis auf 2 Sekunden genau im Plan in die zweite Runde und liefen im gemütlichen Tempo vor uns hin. Auf dem Weg zur ersten Kurve erzählte mir Christian, dass wir die zweite Runde Sebastian widmen, also zückte ich das Smartphone und twitterte das natürlich sofort. Interessant fand ich an der Spitzkehre, bevor es zum VP geht, die beiden Schilder, die dort angebracht wurden. Eines zeigte an, das hier der Rodgau Rundweg sei. War damit unsere Laufstrecke gemeint? Das zweite warnte vor Tollwut. Zumindest vom Rundweg wollte ich eigentlich ein Foto machen, habe es aber immer versäumt.

Vom Banner des Twitterlauftreff wollte ich in der Runde ein Foto machen, als jemand mich mit Namen ansprach, ich solle laufen und nicht twittern. Wie ich erst später realisierte war es Johannes, der zusammen mit Nina angereist war, um uns zu supporten und Fotos zu machen.

Kurz nach uns kam auch Thomas vom Running Podcast am Verpflegungspunkt an. Er ist wie ich später erfuhr irgendwo hinter uns gestartet, lief aber eine schnellere Pace, so dass er sich ein kleines Zeitpolster für später aufbauen konnte.

Christian fällt auf und kommt schnell ins Gespräch.

Auch in der zweiten Runde machten wir noch nicht am Verpflegungspunkt halt, sondern liefen weiter. Auf der Geraden, in der es in das erste Wäldchen ging, hörten wir einen Radfahrer von hinten und kurz darauf überholten uns dieser und der erste Mann (Benedikt Hoffmann) nach ungefähr 40 Minuten zum ersten Mal. Wenig später machte ich eine kurze Bestandsaufnahme: Michael lief ein Stück weit vor uns und Christian, Thomas und Dominik liefen im sicheren Tempo knapp unter 6 Minuten/Kilometer. Christian fand unterwegs aufgrund seiner Schluppen neue Gesprächspartner. Klar: mit Schluppen und grellgrünen Zehensocken fällt man auf und die Läuferin mit der er sich unterhielt hatte zuhause auch schon ein paar Lunas liegen, war damit aber noch nicht gelaufen.

So lief unser Grüppchen entspannt die zweite Runde zu Ende und überquerte ungefähr 59:01 Minuten nach dem Start zum dritten mal die Zeitnahmematte. Dies sollte auch unsere schnellste Runde mit knapp unter 29 Minuten gewesen sein.

Während unser Grüppchen wieder ein wenig das Tempo raus nahm, da wir zum Einen gut in der geplanten Zeit waren und wir nicht unnötig Energie verbrennen wollten, überholte uns Thomas vom Running Podcast direkt am Anfang der dritten Runde beim Verpflegungspunkt.

Die dritte Runde lief bis auf die regelmässigen Überholungen durch die schnelleren Läufer ziemlich unspektakulär. Wir hatten unser Tempo gefunden und liefen mit 29:48 die Runde in geplantem Tempo. Meine Uhr zeigte mir an, dass wir schon 1:28:49 Stunden unterwegs sind, als wir zum vierten Mal die Zeitnahmematte passierten.

Nicht umsonst war am Verpflegungspunkt das Banner der Twitterlauftreffs aufgebaut, denn hier begegneten wir wirklich einigen anderen. In der vierten Runde stieß Sascha hier zu uns und begleitete unser Grüppchen von da an.

Wir hatten uns grade am Versorgungspunkt mit warmen Tee, Cola und Keksen versorgt und gingen ein paar Schritte, als Sascha plötzlich neben uns auftauchte. Er war natürlich sofort willkommen.

Demeter läuft vorbei

Außer den üblichen Überrundungen und, dass mir ein schöner Schnappschuss von Demeter Dick (@triathlondog) beim Wendepunkt gelang, passierte in der vierten Runde nichts nennenswertes mehr. Wir brachten die Runde in angenehmen 29:44 Minuten hinter uns und überquerten 1:58:34 Stunden nach dem Start zum fünften Mal die Start-/Ziellinie.

Gerade die fünfte Runde verlief so unspektakulär, dass ich von dieser wirklich gar nichts zu erzählen habe. Wir liefen um die Spitzkehre, an den privaten Verpflegungspunkten vorbei, grüßten unsere großartigen Supporter Nina und Johannes. Am Verpflegungspunkt wurde kurz aufgetankt, ein paar Schritte gegangen um in Ruhe zu trinken und Christian lief mal wieder als einer der ersten wieder los. Unser Grüppchen folgte und wir liefen an den Feldern entlang in das erste Wäldchen und auf den DJ zu. Kurz nach links zum Wendepunkt und den anderen Läufern entgegen, dann 180 Grad Kehrtwende beim Tisch und wieder zurück in Richtung DJ. Hinter dem Fahrzeug der Malteser, welches dort geparkt stand, stoppte ich kurz, entfernte 1-2 Steinchen und fotografierte unsere Truppe die nach mir dort angetrabt kam. Es ging wieder an Felder entlang auf das zweite Wäldchchen und die Opel-Teststrecke und "den Hügel" zu. Von dort war es kaum mehr als ein Kilometer bis die Runde um war. 2:28:20 Stunden nachdem wir das erste Mal über die Zeitnahmematte gelaufen sind, liefen wir nun zum sechsten Mal darüber. Es gab leider wieder keine Ansage von Gabi, die einen von uns betraf.

Kurz nachdem wir zum sechsten Mal die Zeitnahmematte überquert hatten, kam Christian auf die Idee, dass er Nina und Johannes in Ruhe begrüßen und sich für den Support bedanken wolle. Ich schloß mich in der Runde Dominik an, der meist vor dem Verpflegungspunkt etwas beschleunigte um dort mehr Zeit zu haben. Im vorbeilaufen informierte ich Romy (Patricks Freundin), Nina und Johannes von Christians Idee und wenige Augenblicke später wurden sie auch schon von Christian und Thomas herzlich umarmt. Für die sechste Runde brauchten wir mit 30:04 Minuten, wenige Sekunden mehr als geplant. Das war aber noch nicht schlimm, schließlich hatten wir uns bis zu dem Zeitpunkt ein kleines Polster aufgebaut und waren mit 2:58:24 Stunden noch absolut im Soll.

Ich laufe bei Romy, Nina und Johannes vorbei und warne vor... - Bildrechte liegen bei Johannes Müller
...wenige Sekunden später folgen Christian und Thomas und begrüßen Romy überschwenglich - Bildrechte liegen bei Johannes Müller

In der siebten Runde lief ich ein ganzes Stück mit Dominik und unterstützte ihn etwas. Sein primärer Plan war es die Zeit vom Vorjahr zu toppen, sein sekundärer Plan war eine Zeit unter 5 Stunden, was langsam aufgrund schwerer Beine immer schwerer wurde. Ich gab ihm kleine Tipps und redete ihm gut zu, sagte ihm ungefähr bei Kilometer 38 aber auch, dass ich mich nun um Christian kümmern müsste, denn das hatte ich ihm versprochen. Aus diesem Grund wünschte ich Dominik noch gutes gelingen. Das er die Distanz schaffte, wusste er ja vom Vorjahr, es würde nur ab dem Zeitpunkt ein Beißen werden.

Ich beschleunigte etwas und lief in Richtung Christian und Thomas. Unterwegs erfuhr ich, dass Thorsten Firlus leider aus dem Rennen ausgestiegen ist, da ihm aufgrund verletzungsbedingt fehlender langer Läufe langsam die Kraft ausging und er den Lauf nicht mit völlig verquerer Pace auf den letzten 15 Kilometern zu Ende bringen wollte.

Als ich bei Christian ankam, war dieser allein. Wo war Thomas? Ich erfuhr, dass dieser kurz vorher mal kurz austreten wollte. Viel später erfuhr ich, dass Thomas nachher nicht unnötig Körner verbrennen wollte, um die Minute wieder aufzuholen, also lief er ab da alleine und ich blieb bei Christian.

Dominik war nicht der einzige, der ab dieser Runde mit schwerer werdenden Beinen zu kämpfen hatte, auch unsere Runden-Zeit war mit 31:01 Minuten nicht mehr im Plan, auch wenn die Gesamtzeit von 3:29:36 Minuten noch knapp passte.

Ende der siebten Runde hatten Christian und ich Thomas verloren, auch Sascha war nicht mehr zu sehen und mit Anfang der achten Runde sollten wir auch langsam etwas Zeit gegenüber der letzten 35 Kilometer verlieren. Lagen wir auf den ersten sieben Runden noch im Soll für eine Zielzeit unter 5 Stunden, wurden jetzt die Beine merklich schwerer.

Robert, Sascha und Michael
Sascha, Thomas, Christian und Dominik
Christian ist der Support durch Thomas abhanden gekommen

Während ich in den vorherigen Runden noch zwischen Michael, Sascha, Dominik, Thomas und Christian hin und her gesprungen bin, um allen gut zuzureden, ein paar schöne Fotos zu machen und zu schauen, ob es allen gut geht, blieb ich ab jetzt an Christians Seite und ging meiner Aufgabe als Support nach.

Unsere Supporter Johannes und Nina erkundigten sich wie auch schon zuvor danach wie es uns geht. Ihr beide werdet mir auf jeden Fall fehlen, wenn ihr kommendes Jahr selbst auf der Strecke lauft.

Christian und ich pausieren wie in den letzten Runden kurz um einen Schluck warmen Tee oder Cola zu uns zu nehmen. Ich nahm mir ein Stück Banane und einen TUC-Cracker mit auf den Weg. Christian ging relativ schnell vom gehen wieder ins laufen über, aber schaltete in der Runde etwas ab. Er versuchte ein wenig zu meditieren, während wir uns in circa 31:40 Minuten durch die achte Runde bewegten. Um kurz nach 14:01 Uhr überquerten wir wieder einmal die Zeitnahmematte.

Nina als Support von Christian auf den letzten beiden Runden

Auch in der neunten Runde deckten wir uns gut am Verpflegungspunkt ein, jedoch zog Nina plötzlich ihre Jacke aus und fragte ob sie uns begleiten dürfe. Natürlich durfte sie! Ursprünglich wollten Johannes und Nina ja auch die 50 Kilometer laufen. Der Plan fiel jedoch ins Wasser, als Nina vor Rodgau die Diagnose Ermüdungsbruch erhielt. Umso toller war es, dass sie uns auf der Runde begleitete. Man konnte deutlich sehen, wie die neue Begleitung neue Energien in Christian frei setzte.

Kurz vor der Kilometermarkierung für den Marathon springt genau vor uns plötzlich ein Läufer mit einem Aufschrei im Hechtsprung in den Graben. Sofort eilen Nina und ich hin und er hatte kaum erklärt, dass er einen Krampf hat, da drückte ich schon gegen den Krampf, während Nina ihn fragte ob er Salztabletten hätte und ihm eine anbot. Nina fragte mich, ob ich allein zurecht käme, damit sie wieder zu Christian aufschließen könne und ich schickte sie Christian hinterher, da es ja nur darum ging, gegen den Krampf zu arbeiten und den Läufer wieder auf die Beine zu bringen. Es dauerte noch ein Weilchen, bis ich ihm wieder hoch helfen konnte. Nachdem er wieder stand, versuchten wir es mit langsamen Schritten und er erklärte, dass er eigentlich vorhatte, die Marathonmarkierung zu fotografieren und es ihm plötzlich das Bein weg gerissen hat. Ich ärgerte mich einen kurzen Moment, da ich ebenfalls vorgehabt hatte ein Foto von der Marathonmarkierung zu machen und wie Christian diese überlief, verdrängte den Gedanken aber schnell. Nachdem ich mich erkundigt hatte, ob der Läufer allein zurecht kommt, fing ich wieder an zu laufen und beschleunigte um wieder zu Nina und Christian aufzuschließen. Nach dem Lauf traf ich bei den Duschen/Umkleiden den Läufer (Matze) wieder und erfuhr, dass er noch gut ins Ziel gekommen ist.

Wie ich später erfuhr, dachte auch Christian an die Marathonmarkierung und sagte zu Nina: „Mit jedem Schritt ab jetzt, laufe ich weiter, als ich jemals zuvor gelaufen bin“. Genau so ging es mir auch damals in Iserlohn. Ich brauchte etwas um zu Christian und Nina aufzuschließen, erreichte sie aber noch, bevor wir wieder über die Zeitnahmematte liefen. Nina verabschiedete sich kurz vorher und lief zu Johannes, während wir 4:34:23 Stunden nach dem Start zur letzten Runde aufbrachen.

Christian und ich haben gerade die 10. und letzte Runde begonnen, als ich ihm sage, dass ich bei solchen Veranstaltungen über mehrere Runden, die letzte Runde gerne als „Lächler-Runde“bezeichne, denn man realisiert selbst, dass es bald vorbei ist, lächelt zufrieden und nutzt die Runde um sich nochmal an den VPs bei den Helfern und auf der Strecke bei den Streckenposten zu bedanken.

Ein super organisierter Versorgungspunkt

Mit kurzem Blick in sein Gesicht füge ich noch hinzu, dass er das nicht muss, wenn er sich darauf konzentrieren will, das Rennen zu beenden. Wir biegen um die Spitzkehre und laufen ein letztes Mal an den dort postierten privaten Verpflegungen vorbei, wo uns Patrick entgegen kommt und noch einen guten Lauf wünscht, laufen weiter auf Johannes und Nina, das Plakat vom Twitterlauftreff und den Verpflegungspunkt zu. Während Christian und ich uns am VP versorgen und für die Mühen bedanken, beschließt Nina, die abgekürzt hatte, eine weitere Runde mit uns zu laufen.

Wir liefen mittlerweile eher im Bereich 6:30 Minuten/Kilometer, wenn man vom Aufenthalt am Verpflegungspunkt absieht. Wir hatten uns schon länger damit abgefunden, dass wir es nicht mehr unter 5 Stunden ins Ziel schaffen würden und wollten das Ding nur noch nach Hause bringen.

Nina, Christian und ich plauderten locker auf der Strecke und ich musste Christian versprechen ein schönes Zielfoto von seinem ersten Ultra zu machen. Daher schonte ich meinen mittlerweile ziemlich strapazierten Akku und twitterte oder fotografierte ansonsten nicht mehr auf der letzten Runde.

Ungefähr bei Kilometer 49 ging es wieder in das kleine Wäldchen neben der Opel-Teststrecke. Und während ich mal wieder ein paar Meter vor Christian und Nina lief, hatte Christian deutlich mehr mit der einzigen Steigung der Strecke zu kämpfen, als mir während des Rennens bewusst war. Wie ich später erfuhr, sollten die Damen aus Runde eins wohl Recht behalten haben und Christian in seiner letzten Runde an diesem Stück mit einem Krampf gekämpft haben. Zum Glück nur kurz und als Nina und er wieder auf mich zugelaufen kamen, war ihm davon nichts anzumerken.

Wir liefen gerade um die die letzte Kurve vor der langen Zielgeraden, als ich Siegrid Eichner, die ich Anfang des Monats beim Kevelaer Marathon gesehen hatte und sprach sie an. Mir wurde zwar von vielen Leuten gesagt, dass es richtig war in Kevelaer zu fragen ob es ihr gut geht, weil ich dachte sie hätte mit dem Marathon zu kämpfen und nicht wusste, dass sie eine Behinderung hatte, trotzdem war es für mich wichtig nochmals ein paar Worte mir ihr zu wechseln. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt noch 11 Kilometer vor sich, während wir uns auf dem letzten Kilometer befanden und sie sorgte sich darum den Cut-Off zu verpassen. Ich drückte ihr die Daumen, dass der Veranstalter ihren Zieleinlauf noch zählen würde und wünschte ihr alles gute. Da sie nicht in der Ergebnisliste auftaucht, scheint das Daumendrücken leider nicht geholfen zu haben und ihr Lauf leider nicht gewertet worden zu sein.

Auf dem letzten Kilometer bedankte sich Christian bei Nina für die Begleitung auf den letzten beiden Runden. Ich weiß nicht, ob Nina weiß wie gut so etwas tut, kann aber Christian sehr gut verstehen. Beim Mondscheinlauf war zwar Sebastian die ganze Zeit an der Strecke für mich da und ich bin ihm unendlich dankbar für seinen Support, trotzdem setzte es neue Kräfte frei, als Christian in Iserlohn auftauchte und auch zwei Runden mit mir um den kleinen Seilersee lief. Auch das Thomas eine Stunde bevor ich mit meinem ersten Ultra fertig war an der Strecke auftauchte, setzte neue Energien frei, von denen ich vorher nichts wusste. Daher auch von mir nochmals hier ein ganz großes Danke an Nina, denn deine Begleitung hat Christian über die letzten zwei Kilometer getragen.

Ich weiß nicht, ob Christian phantasierte, oder einfach so mit Endorphinen vollgepumpt war, auf einmal sprach er davon, dass er noch eine Runde drehen könnte. Nina und ich bremsten ihn und gaben ihm noch den Ratschlag weder ans Ziel zu denken, noch zu früh auf das Ziel zu schauen, welches nicht mehr weit war.

Ich verabschiedete mich kurz vor dem Ziel von beiden um zum Einen nochmals aufzudrehen und den längsten Kerl der Strecke, der die ganze Zeit immer wieder vor uns lief zu überholen und um meiner Aufgabe nachzukommen und ein Zielphoto von Christian zu machen.

Somit lief ich die letzten 300m mit einem Tempo von 04:33 Minuten/Kilometer an den etwas verdutzt schauenden Läufern vor uns vorbei über die Ziellinie.

Im Ziel und danach

Gerade nach 5:07:01 Stunden das letzte mal über die Ziellinie, klatschte ich mit Johannes ab und machte mich sofort bereit ein paar Zielfotos von Christian mit meinem Smartphone zu machen. Ich denke Christian wollte nur die letzten Schritte alleine genießen, aber trotzdem soll er schöne Fotos von seinem ersten Ultra bekommen. Ich freu mich, dass Johannes noch ein paar Aufnahmen mit einer richtigen Kamera von uns gemacht hat.

Während Christian mit einer Zielzeit von 5:07:39 Stunden überglücklich zur „11. Runde“ aufbrach, also noch ein paar Meter weiter lief tauschte ich mich mit Johannes und Nina aus und beglückwünschte den Laufspatz Isabell, die ihr Ultradebüt in unglaublichen 4:44 Stunden erreichte. Ich bin mir fast sicher, dass sie unterwegs die Flügel ausgepackt und abgekürzt hat. Auch Thomas vom Running Podcast sah ich im Zielbereich noch, als ich mir eines der letzten (alkoholfreien) Biere gönnte. Er hatte sein Debüt ebenfalls in unter 5 Stunden hinter sich gebracht.

Unsere Streckensprecherin Gabi hatte uns auf den ersten 9 Runden ignoriert, mich auf der letzten Runde mit ein paar netten Worten bedacht und nahm sich für Christian nach seinem Zieleinlauf richtig Zeit um ihn zu seinem Debüt zu beglückwünschen.

Nachdem Christian wieder auf uns zugelaufen kam und ich ihm ebenfalls herzlich zum Debüt gratulieren konnte, überlegten wir schon vor in Richtung der großen Halle zu laufen, als wir Sascha (@trailrunnersdog) durchs Ziel laufen sahen. Er bestätigte uns, dass Thomas auch jeden Moment ins Ziel kommen muss, da dieser nicht weit hinter ihm war. Somit positionierte Johannes sich erneut um Zielfotos zu machen und Christian und ich jubelten Thomas über die Ziellinie.

Mein Zielsprint - Bildrechte liegen bei Johannes Müller
Christian wird zur Ultraschluppe - Bildrechte liegen bei Johannes Müller
Thomas hat die 50 km hinter sich gebracht - Bildrechte liegen bei Johannes Müller

Ein Zielbier gab es leider nicht mehr für Thomas, somit schnappten wir nur unsere Sachen und machten uns auf die Socken, am Auto vorbei, um die Duschsachen einzupacken, in Richtung große Turnhalle, da wir dort die Duschen vermuteten.

Mittlerweile hatte es wirklich angefangen zu regnen und wir sehnten uns nur nach einer warmen Dusche. Leider fanden wir diese nicht an der Turnhalle, sondern erfuhren, das wir nach der Brücke nicht hätten rechts, sondern links abbiegen müssen. Also machten wir uns durch den Regen auf den Weg über den Fußplatz zu den Duschen. Also entweder definieren die Hessen warm anders, oder wir hatten einfach kein Glück, jedenfalls war die Dusche sehr erfrischend. An den Duschen traf ich auch nochmals den Läufer, dem ich bei seinem Krampf geholfen hatte und konnte mich erkundigen, ob er gut ins Ziel gekommen ist.

Frisch geduscht machten wir uns erneut auf den Weg in Richtung Turnhalle um uns ein Stück Kuchen und ein Zielbier zu gönnen. In der Halle angekommen, mussten wir die Pläne in Bockwurst und Bier ändern, da die Kuchen langsam zu Neige gingen. Außerdem stellten wir fest, dass es zwar Medaillen bei dieser Veranstaltung gab, aber nur gegen Zahlung von 3 Euro pro Stück. Zähneknirschend kratzten wir noch 9 Euro zusammen, damit jeder von uns auch dieses Andenken mitnehmen kann. Bei einem Startgeld von 25 Euro für den 50 Kilometer-Lauf stört es mich ehrlich gesagt nicht, 3 Euro für die Medaille zu bezahlen, aber es wäre schön, wenn dies vorher klar gewesen wäre, oder eventuell sogar morgens beim Start hätte bezahlt werden können. Nicht jeder rechnet damit noch 3 Euro für eine Medaille bezahlen zu müssen.

Nach Medaille, Bockwurst und Bier suchten wir noch die Mitglieder des Twitterlauftreffs und verabschiedeten uns von Christian, Michael, Peter, Isabell, Demeter und Gunter, bevor wir uns langsam wieder auf den Weg zum Auto machten.

Christian, Thomas, ich, Peter und Gunter - Bildrechte liegen bei Michael Möhlen
Demeter diskutiert mit Isabell und Gunter
Michael, Christian, Christian und Peter

Fazit

Mein ganz persönliches Fazit aus Rodgau 2016? Es war eine großartige Party. Ich bin hier zwar keinen Wettlauf gelaufen und Zitat „Hab zeitweise wie ein Hund an der Kette gezerrt“, aber hatte trotzdem meinen Spaß dabei, wenn ich zwischen den einzelnen Läufergrüppchen hin und her gesprungen bin, mal ein paar Meter vor gelaufen bin um Fotos zu machen und mich dann wieder zurückfallen ließ.

Die ganze Stimmung um den Lauf, das große Kennenlernen der ganzen Läufer, die man sonst nur von Twitter kennt, waren toll und daher bin ich mir sicher, dass ich 2017 nach Rodgau zurück kommen möchte. Ich freue mich darauf dort viele Läufer wieder zu sehen und vielleicht sogar noch ein paar mehr endlich zu treffen. Außerdem plane ich für Rodgau 2017 eine persönliche Bestzeit für 50 Kilometer unterhalb von 4 Stunden.

Zahlen & Fakten

Streckenlänge: 50 km
Zielzeit: 5:07:01 Stunden
Platzierung Gesamt: 353/629
Platzierung Männer: 79/497
Platzierung AK M35: 47/63
Webseite: http://rlt-rodgau.de/index.php/ultramarathon
Ergebnisse: http://my5.raceresult.com/48855/#1_2621A9
Strava: https://www.strava.com/activities/482818810

Weitere Infos zur Veranstaltung

Es gab 1.310 Voranmeldungen für den Ultramarathon. Vor dem Wettkampf haben sich 86 LäuferInnen wieder abgemeldet und 73 nachgemeldet. Damit gab es insgesamt 1.297 Anmeldungen.

339 LäuferInnen sind nicht am Start angetreten (DNS), somit blieben 958 Starter.

322 LäuferInnen sind vorzeitig aus dem Rennen ausgestiegen (DNF).

Noch mehr Daten und Fakten zur Veranstaltung, direkt beim RLT Rodgau, findet ihr hier.

Benedikt Hoffmann lief mit 2:57:26,4 Stunden neuen Streckenrekord der Männer.

Tinka Uphoff lief mit 3:32:41,4 Stunden neuen Streckenrekord der Frauen.

Der 18. Ultramarathon des RLT Rodgau findet am 28. Januar 2017 statt.

Andere Blickwinkel

Christian hat seine Gefühle beim Ultradebüt in einen Bericht gesteckt, der eigentlich dem Titel nach nur die 7.805 Meter jenseits der Marathonmarke behandeln sollte. Unbedingt lesen, denn treffender kann man es nicht beschreiben.

Isabell hatte zwar an den Tagen vor Rodgau nichts anzuziehen, fand jedoch doch noch pünktlich in ihr Federkleid um mit dem Umweg Dreckspatz vom Laufspatz zum Ultraspatz zu mutieren. Lest dazu ihren Bericht vom Debüt beim Rodgau Ultra.

Thomas vom Running Podcast hat sich jenseits von Gut und Böse zu seinem Ultradebüt gewagt und beschreibt es in seinem Bericht.

Sascha bereitet sich aktuell auf seinen Kölnpfad-Lauf vor und dachte 5 Runden à 10 Kilometer passen ganz gut in die Vorbereitung. Als es sich als 10 Runden à 5 Kilometer herausstellte, trat er nur noch an, da auch wir dort mitliefen. Wie es ihm gefallen hat lest ihr in seinem Bericht.

Michael hatte in Rodgau Heimspiel und organisierte den #Twitterlauftreff an der Strecke. Den Bericht zum Familientreffen der besonderen Art findet ihr hier.

Dominik beschreibt seine 50 Kilometer mit der Twitterista, bei denen er mit jedem und jeder laufenden Twitter-Persönlichkeit (oder twitternden Läuferpersönlichkeit) die Strecke teilte, in seinem Bericht.

Thorsten spricht von DNF, Stolz und von Wiedersehen. Ich freu mich schon drauf. Aber lest selbst in seinem Bericht von Rodgau 2016.

Christian hat sich auf den Weg von Wien nach Rodgau gemacht um die 50 Kilometer in deutlich unter 4 Stunden hinter sich zu bringen. Aber lest selbst was er mit Team Ultrakitty beim Rodgau 50 erlebt hat.

Peter war ebenfalls Teil des Team Ultrakitty und hat auch einen Bericht zu seinem Lauf in Rodgau geschrieben.

Patrick habe ich leider nur kurz gesehen, aber der Bericht von seiner Streckenpremiere ist auf jeden Fall lesenswert.

Auch Robert hatte in Rodgau sein Ultra-Debüt. Er ist vor Rodgau im Januar nie mehr als 25 Kilometer gelaufen, trotzdem reichte es für die 50 Kilometer. Sein Fazit: wer Marathon laufen kann, kann auch 50 Kilometer. Aber lest selbst in seinem Bericht.

Der Läufer, dem ich bei seinem Krampf geholfen hatte, hat seine Liebeserklärung an Rodgau niedergeschrieben und ich kann es sehr gut nachvollziehen.

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Danke für diesen beeinruckenden Bericht, und danke für die Erwähnungen ;-) Klasse wie Du Deine Mitstreiter in dieser Geschichte mitnimmst. Ich freue mich mal wieder auf einen gemeinsamen Lauf. Wenn die Auswirkungen des "open window effekts", der bei mir eher ein "open Scheunentor Effekt" zu sein scheint ;-) mal wieder abgeklungen sind.

 Thomas Müller
am
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Vielen Dank Thomas. Die Erkältung bist du ja eigentlich los, wenn ich es richtig mitbekommen habe. Wenn die kleinen Zipperlein (aktuell das Knie, oder?) auch weniger werden, machen wir mal wieder einen längeren Lauf zwischen 20 und 30 km, wenn du magst. :) Ich freu mich schon drauf!

 Frederic Biermann
am
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Fantastischer Bericht. Wie live dabei :-) das mit dem Hund an der Kette, kenne ich. Es erfordert weitaus ehr Selbstdisziplin als sein eigenes Tempo zugehen, obwohl man damit ja viel mehr im Grenzbereich ist. Gut gemacht!

 Daniel
am
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Vielen Dank. :)

Ich war froh, dass Thomas Christian auf den ersten Runden so gut zur Seite stand.
So konnte ich da etwas Energie loswerden, indem ich zwischen den Grüppchen hin und her gesprungen bin und Fotos gemacht habe.

Erst auf den letzten Runden war ich wirklich hauptsächlich für Christian da. Und ja, es ist eine Übungssache mit der Selbstdisziplin. Man muss sich sehr auf den anderen einstellen und mitbekommen, wenn Zielzeiten nicht mehr passen und sich daran anpassen.

Ich hoffe ich habe noch ein paar Chancen das zu üben und "ein guter Hase" zu werden. :)

 Frederic Biermann
am
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"Wie ein Hund an der Leine gezerrt." :D Du hättest doch wahrscheinlich am liebsten noch eine extra Sprintrunde angehangen ;) ist doch eigentlich nicht dein Tempo... Aber muss es ja auch nicht immer sein. So ein Support ist eine feine Sache und hoch anzusehen. Ich hoffe wir treffen uns 2017 :)

 Eric
am
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Ja, du hast Recht, das ist nicht mein Tempo. Aber es macht wahnsinnig viel Spaß jemand auf seinem Lauf zu begleiten und wenn ich helfen kann, dann helfe ich auch sehr gern. Außerdem ist es auch bei schnellen Läufern wichtig, mal langsamere Einheiten einzulegen. "Meinen" Ultra laufe ich in ein paar Wochen. Und dieses Jahr steht auch noch ein gemeinsamer Ultra mit Thomas an, bei dem ich mal etwas Trailiger unterwegs bin und auch etwas mehr Distanz mache. Von daher: immer nach vorne schauen. :-)

Wenn du 2017 in Rodgau dabei bist, sehen wir uns auf jeden Fall. Ich bin ganz klar wieder dabei. :-)

 Frederic Biermann
am
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